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Jacqueline Keune

Wo Dinge andere Namen tragen
Eine Familie zieht innerhalb der deutschsprachigen Schweiz in einen anderen Kanton, und schon ist alles anders. Der Lehrer kann den Dialekt des Mädchens nicht verstehen, die neuen Turngeräte machen dem Kind Angst. Es sehnt sich nach dem Hund auf dem verlassenen Bauernhof und nach seinem Versteck, in dem es immer aufgehoben war. Erst ein vertrautes Gebet schlägt die Brücke zwischen dem alten und dem neuen Wohnort, weil das tägliche Brot an die Erbsensuppe der Grossmutter erinnert und Trost spendet.

Jacqueline Keune
Geboren 1961 in Zevenbergen (NL). Sie ist in der Schweiz aufgewachsen. Ihre Geschichte basiert auf einem Kindheitserlebnis, als ihre Familie von Tentlingen im freiburgischen Sensebezirk wegzog, und sie im solo- thurnischen Grenchen neu in die 5. Primarklasse kam. Nach einer kauf- männischen und einer religionspädagogischen Ausbildung studierte sie auf dem dritten Bildungsweg Theologie. Bisher veröffentlichte sie Als ob das Eine das Ganze wär: Erfahrungen. Episoden. Einsichten sowie Von Bedenken und Zusagen: Liturgische Texte, beides im db-Verlag. Sie ist verheiratet und lebt als freischaffende Theologin in Luzern.