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Ali Obuz

Die Sonne ist auch nicht von hier
Heimweh quält den politischen Flüchtling, nachdem er seine Heimat und seine junge Familie überstürzt verlassen musste. In der engen Unterkunft des Aufnahmezentrums ist die Sonne seine einzige Beziehung zu seinem Land, zu seinem Ursprung. So erzählt er ihr von seinen Anfangsschwierigkeiten, von den zahlreichen Missverständnissen und dem beschwerlichen Aufstieg. Als er nach Jahren seine kleine Tochter am Flughafen abholen will, erkennt er die junge Frau nicht mehr. Ohne es zu merken, ist er ein Teil der Schweiz geworden.

Ali Obuz
Geboren 1956 in Erzurum, Osttürkei. Dort studierte er Finanzwissenschaften und parallel dazu Pädagogik, musste aber vor der Abschlussprüfung das Land verlassen. 1987 kam er als politischer Flüchtling in die Schweiz, wo er an der sozialwissenschaftlichen Fakultät Marketing studierte.

Seine Geschichte ist ein authentischer Erlebnisbericht, den er in deutscher Sprache niederschrieb und seiner Kollegin Kathrin Bürgi-Deneys zur Korrektur vorlegte. Er hat ausserdem Gedichte und Theaterstücke verfasst, die noch unveröffentlicht sind. Seine Lieblingsautoren sind Bertolt Brecht und Ernest Hemingway. Er ist verheiratet, lebt in Bern und hat Kinder.