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Wunder der Anpassung
Eine koreanische Mutter sorgt sich vor der Abreise ihrer Tochter, sie würde in der Schweiz vereinsamen, hat dieses Land doch weniger Einwohner als die Hauptstadt Seoul. Die Freunde scherzen, ob sie in der Schweiz jodeln lernen würde. Nach der Ankunft steht sie vor einer durchsichtigen Wand der Sprachlosigkeit. Um diese zu durchbrechen, lernt sie tatsächlich jodeln, weil das Singen ihr Sprache und Kultur nahebringt. An den Jodelfesten gehört sie nun dazu. Erst spät erkennt sie den hohen Preis für die Anpassung und beginnt, ihre koreanischen Wurzeln wieder besser zu pflegen.
Hee-Ja Kim und Risa Madoerin
Geboren 1952 beziehungsweise 1975 in Incheon, Südkorea. 1978 über- siedelte Hee-Ja Kim mit ihrer Tochter Risa in die Schweiz, wo sie heiratete und eine zweite Tochter zur Welt brachte. Hee-Ja Kim arbeitet als Naturärztin für Chinesische Medizin. Risa Madoerin schloss 2003 die Filmklasse der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich ab. Für den Abschlussfilm über ihre Eltern führte sie mit ihrer Mutter viele Ge- spräche.
Die Geschichte basiert auf einem der Interviews, die im Film keine Verwendung fanden. Risa Madoerin lebt in Zürich, recherchiert für ihren nächsten Dokumentarfilm und liebt Kurzgeschichten.
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