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eingaben Die Reaktion auf die Ausschreibung war überwältigend, bis zum Stichtag wurden 524 Geschichten eingereicht. Absender irgendwo in der Schweiz. Wurzeln überall in der Welt. Migrantinnen und Migranten aus allen Kontinenten hatten ihre Beobachtungen, Gedanken und Erfahrungen niedergeschrieben, Menschen jeden Alters und jeder Herkunft, allein verfrachtete Jugendliche und Flüchtlinge mit Schweizer Pass, die als Rückwanderer dem Zweiten Weltkrieg entflohen waren. Geschichten der ersten und zweiten Generation wurden eingesandt, Erlebnisberichte und Reflexionen über die unterschiedlichen Wahrnehmungen des schweizerischen Alltags. Viele von ihnen hatten nur einen vorübergehenden Aufenthalt in der Schweiz geplant und waren schliesslich ihr ganzes Leben geblieben. Manche kamen aus Liebe zu einem Partner, andere entflohen der Not ihrer Heimat, mit der Hoffnung auf ein besseres Leben. Bunter, vielfältiger konnten Lebenswege kaum sein als in den ankommenden Wettbewerbstexten. Wiederkehrend war einzig die Verwirrung um Dialekt und Hochsprache - selbst bei einer Migration innerhalb der deutschen Schweiz. Zahlreiche Geschichten waren die Frucht einer Zusammenarbeit zwischen fremdsprachigen und deutschkundigen Menschen. |