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jurierung Eine interdisziplinäre Jury von fünf Fachleuten, darunter je einer Germanistin mit Wurzeln in Ghana und in Polen, sollte aus den eingesandten Wettbewerbsbeiträgen 12 preiswürdige Geschichten zur Publikation auswählen: Xenia Goslicka - Literaturwissenschaftlerin, Übersetzerin und Lektorin Susanna Heimgartner - Kulturjournalistin, Redaktorin, Lektorin dieses Buches Luzia Kurmann - Soziologin, Projektleiterin "conTAKT", Migros-Genossenschafts-Bund Yeboaa Ofosu - Literaturwissenschaftlerin, Herausgeberin, Initiatorin der Berner "Spysi-Lesungen" Roger Perret - Herausgeber, Projektleiter Theater und Literatur, Migros-Genossenschafts-Bund Die Mitglieder der Jury suchten sich zunächst im Alleingang ihre literarischen Favoriten, bezeichneten diskutable und abzulehnende Texte. Dann begann in gemeinsamen Gesprächen das Auswählen. Angesichts der hohen Qualität und der Vielfalt der eingegangenen Texte, stellte die Jury bereits nach der ersten Sitzung Antrag an Migros Kulturprozent, ein dickeres Buch ins Auge zu fassen. Bewilligt wurden nun 22 Geschichten. Einige Texte zählten rasch zu den unbestritten Favoriten. Auch die Reduktion auf zuerst hundert, dann fünfzig mögliche Geschichten ging zügig voran. Nun aber wurde das Ringen um die immer engere Wahl mit jeder Geschichte zäher, weil nur noch die besten Texte im Rennen waren. Nochmals lesen, überschlafen. Argumente dafür oder dagegen sammeln. Jedes Jurymitglied musste in der Endrunde auch Lieblingstexte preisgeben, wenn seine Fürsprache die andern nicht von den Qualitäten der Geschichte überzeugen konnten. In einer Marathonsitzung wurden schlussendlich die Preisträgerinnen und Preisträger bestimmt. Ihre 22 Texte erscheinen im Herbst 2004 im Berner Schulverlag unter dem Titel "Fremde Federn. Geschichten zur Migration in der Schweiz". Die Kulturstiftung Pro Helvetia bereichert die Publikation durch Beiträge verschiedener Fotografinnen und Fotografen zum Thema Migration. |